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Was mich motiviert bei ver.di aktiv zu sein…

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Ich denke an unseren ersten Infostand vor dem Salem. Wir waren alle aufgeregt und euphorisch, es war super heiß und damals hat uns Herr Unrath gemeinsam mit Frau Happes noch Eis vorbeigebracht. Wir haben uns etwas getraut!

  • Viele andere Aktionen folgen, die Unterstützung ist groß. Alle spüren, es ist an der Zeit, dass sich etwas ändert. Wir wollen guten Lohn für gute Arbeit, gute Arbeitsbedingungen.
  • Unser Streik zusammen mit der Uniklinik, nach unserem Marsch werden wir dort wie Helden empfangen und gefeiert. Da hatte ich Tränen in den Augen. Auch wenn wir später durch die einstweilige Verfügung wieder zurück an den Arbeitsplatz mussten.
  • Dann unser nächster Streik. Wir haben uns nicht einschüchtern lassen.
    Bei gefühlter Windstärke 12 über die Neckarbrücke mit Polizteibegleitung.
    Unsere Transparente werden fast weg geweht, aber wir alle sind unglaublich stolz und spüren was wir bewegen können, wenn wirzusammenhalten und nicht aufgeben.

Alle reden von Wertschätzung. Ich schätze mich, wenn ich für meine Rechte eintrete. Ich schätze meinen Beruf, weil er angemessen bezahlt sein muss und Arbeitsbedingungen geschaffen werden müssen , die nicht vom Pflegenotstand beherrscht sind.
Wertschätzung sind auch Tarifverhandlungen auf Augenhöhe.
Das alles haben wir gemeinsam erreicht, darauf bin ich stolz. Mit diesem Wissen was wir gemeinsam erreicht haben machen wir weiter, wir alle in der Pflege wissen:” Es gibt immer etwas zu tun”

Christa Rehberger Loynes
Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivpflege Palliativ Care Nurse

Verdi- Mitglied seit 25 Jahren

 

Wir danken Christa für diesen tollen Beitrag. Wie sieht es bei euch aus? Was motiviert euch, bei ver.di aktiv zu sein? Was hält euch davon ab? Wer seine Erfahrungen Schilder möchte kann das gerne direkt hier im Kommentarbereich machen, oder uns einfach eine Mail schreiben, an:

redaktion@betriebsgruppe-stadtmission.de

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